Die Sünderin 
BRD 1950 
Willi Forst
Drehbuch
Gerhard Menzel 
(nach einer Idee von Willi Forst)

Kamera
Vaclav Vich

Bauten
Franz Schroedter

Schnitt
Max Brenner

Ton
Martin Müller, Carl Becker

Musik
Theo Mackeben

Darsteller
Hildegard Knef (Marina), Gustav Fröhlich (Maler Alexander), Robert Meyn (Stiefvater Marinas), Jochen-Wolfgang Meyn (Stiefbruder Marinas), Anne Bruck (Mutter Marinas), A. Wolf (Arzt)

Produktionsfirma
Junge Film-Union Rolf Meyer, Hamburg /
Deutsche Styria-Film GmbH, München

Produktionsleitung
Helmuth Volmer

Erstverleih
Herzog-Film, München

Aktueller Verleih
Deutsches Filminstitut - DIF, Frankfurt

Format
35mm, 1:1,37, s/w

Prüfung
87 min., 2371m
02427, 18.01.1951, ab 18, nff.

Uraufführung
18.01.1951, Frankfurt am Main (Turm-Palast)

Quellen
siehe allgemeiner Hinweis

Zusammenstellung CK, 09.03.00

Materialien

Pforzheimer Zeitung, 27.1.1951 , (79KB, PDF-Datei)

Göttinger Tageblatt, 31.3.1951 , (72KB, PDF-Datei)

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.1.1951 , (219KB, PDF-Datei)

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.1.1951 , (138KB, PDF-Datei)

Bersenbrücker Tageszeitung (Quakenbrück), 10.2.1951 , (73KB, PDF-Datei)

Inhalt
"Der Inhalt des Films ist die Liebesgeschichte der jungen Marina. Außergewöhnlich schön und verführerisch scheint Marina zur Sünde geboren zu sein, bis sie den vom Tode gezeichneten Maler Alexander kennenlernt. Von diesem Augenblick an vollzieht sich in ihr die große Wandlung: gestern noch eine berechnende Dirne, erhebt sie sich opferbereit und in selbstloser Hingabe an einen hilfsbedürftigen Menschen aus den Niederungen ihres unsteten Lebens zum Höhenflug reiner und wahrer Liebe. Ihr sündhaftes Leben erscheint uns in einem anderen Licht, wenn wir erfahren, daß Elternhaus und schlechte Gesellschaft sie zu dem gemacht haben, was sie wurde: eine Gestrandete.

Wir lernen sie zu lieben, weil sie liebt, wie im Grunde jeder Mensch geliebt werden möchte. Sie liebt den von seiner Frau verlassenen Alexander mit einer Inbrunst, die uns diese ,,Sünderin'' edel, wertvoll, reich und keusch erscheinen läßt. Wir beginnen ihre Vergangenheit zu vergessen, um ihr Leben zu bangen und ihren Weg zu verstehen."
Filmprogramm: Illustrierte Film – Bühne Nr. 1030