Zur Sache, Schätzchen
BRD 1967
May Spils

Drehbuch
May Spils, Werner Enke, Rüdiger Leberecht, Peter Schlieper

Kamera
Klaus König

Schnitt
Ulrike Fröhner, Heidi Genée, May Spils

Ton
Clemens Brendel, Horst Weiser

Musik
Kristian Schultze

Darsteller
Werner Enke (Martin), Uschi Glas (Barbara), Henry van Lyck (Henry van Busch), Inge Marshall (Anita), Helmut Brasch (Viktor Block)

Produktionsfirma
Peter Schamoni Filmproduktion, Berlin

Produzent
Peter Schamoni

Produktionsleitung
Peter Schröder

Erstverleih
Eckelkamp Verleihgesellschaft mbH, Düsseldorf

Aktueller Verleih
Filmverlag der Autoren und Futura Film GmbH & Co. Verleih und Vertriebsgesellschaft KG

Format
35mm, s/w

Prüfung
80 min., 2197 m
38187, 01.11.1967, ab 16, nff.

Prädikat
wertvoll

Preise
Deutscher Filmpreis 1968:
Filmband in Gold für Dialoge (an May Spils und Werner Enke), Filmband in Gold für den besten Nachwuchsdarsteller (an Werner Enke)
Goldene Leinwand 1968

Uraufführung
04.01.1968

Quellen
siehe allgemeiner Hinweis

Zusammenstellung CK 10.03.00

Materialien

Projektseiten: Florian Vollmers

Deutsche Nachrichten (Hannover), 23.2.1968 , (77KB, PDF-Datei)

Stuttgarter Zeitung, 28.1.1968 , (83KB, PDF-Datei)

Produktionsnotiz: May Spils: "Ich mache einen Film" , (102KB, PDF-Datei)

Inhalt
Der junge Martin lebt faul, das Leben genießend in seiner Münchner Bude vor sich hin. Als er auf der gegenüberliegenden Straßenseite einen Einbruch beobachtet, schreitet er nicht ein, sondern legt sich schlafen. Am nächsten Tag hat er Geburtstag und sein Freund Henry kommt bei ihm vorbei. Nur mühsam gelingt es ihm, Martin zum Aufstehen zu bewegen. Martin und Henry streifen durch die sommerheiße Stadt, treiben ihre Späße mit den Passanten und gehen schließlich zur Polizei, um den Einbruch zu melden. Doch Martin verweigert sich den Protokollfragen mit frechen Sprüchen und sinnlosen Antworten. Die beiden laufen wieder davon. Sie gehen ins Schwimmbad, um in Ruhe Schlagertexte zu dichten, die sie bis zum Nachmittag bei ihrem Arbeitgeber Block abliefern sollen. Doch Martin hat kein Interesse an der Beschäftigung. Er lernt Barbara kennen, als sie in eine Glasscherbe tritt. Barbara und Martin gehen in den Zoo, wo sie für kurze Zeit eine kleine Ziege entführen. Bei dem anschließenden Spaziergang kommen sie sich näher. Martin erklärt Barbara, was es mit der Vokabel "Fummeln" auf sich hat. Inzwischen treibt sich Henry auf einer dekadenten Party herum. Barbara und Martin durchstreifen immer noch die Gegend, bis sie von der Polizei aufgegriffen werden. Martin soll erneut aussagen. Doch Barbara gelingt es, die Polizisten durch einen Striptease abzulenken, so daß beide fliehen können. In Martins Wohnung kommt es zwischen den beiden zu einer schüchternen Annäherung, bis sie miteinander schlafen. Zur gleichen Zeit erreicht die Party bei Block ihren Höhepunkt. Nachdem Barbara wieder nach Hause gegangen ist, kommt es zu einer Auseinandersetzung zwischen Martin und seiner Freundin Anita. Als die Polizei auftaucht, provoziert Martin sie solange mit einer ungeladenen Waffe, bis ein Polizist schießt. Leicht verletzt wird Martin abgeführt.