Madame und ihre Nichte
BRD 1969
Eberhard Schröder

Drehbuch
Werner P. Zibaso (frei nach der Novelle "Yvette" von Guy de Maupassant)

Kamera
Klaus Werner

Bauten
Hertha Hareiter

Schnitt
Herbert Taschner

Ton
Willy Schwadorf, Walter Zander

Musik
Gert Wilden

Darsteller
Ruth Maria Kubitschek (Frau von Obardi), Edwige Fenech (Yvette), Fred Williams (Peter von Hallstein), Rainer Penkert (Jochen Reiter), Karl Walter Diess (Dr. Fink), Ini Assmann (Amelie), Ann Hellstone (Karin), Valerie Antelmann (Sophie), E. O. Fuhrman (Juwelier)

Produktionsfirma
Rapid-Film GmbH, München / Hape-Film GmbH & Co. Produktionsgesellschaft, München

Produzent
Wolf C. Hartwig

Produktionsleitung
Ludwig Spitaler

Erstverleih
Nora Filmverleih GmbH & Co. KG, München

Format
35mm, Eastmancolor

Prüfung
87 min., 2389m
40653, 02.05.1969, ab 18, nff.

Uraufführung
09.05.1969

Quellen
siehe allgemeiner Hinweis

Zusammenstellung CK, 12.03.00

Materialien

Projektseiten: Florian Vollmers

Evangelischer Filmbeobachter, Nr.21, 1969, S.217, (49KB, PDF-Datei)

Produktionsnotiz der Nora Film"Rinaldo liebt am besten" , (34KB, PDF-Datei)

Anzeige in Filmecho/Filmwoche, Nr.31, 1969, S.5 vom Nora-Filmverleih , (48KB, PDF-Datei)

Inhalt
"Madame" Frau von Obardi ist eine elegante Mätresse älterer Herren und verdient sich damit ihr luxuriöses Leben. Wieder einmal scheidet einer ihrer "Geschäftsfreunde" in ihrem Bett dahin. Aufgeregt versucht Frau von Obardi, ihre Tochter Yvette zu erreichen. Diese betätigt sich neben ihrem Sprachstudium als Fotomodell. Obwohl ebenso bezaubernd hübsch wie ihre Mutter ist Yvette eher brav und wartet immer noch auf den richtigen Mann fürs Leben. Peter von Hallstein ist Sohn und Millionenerbe des Verstorbenen, zudem noch außerordentlich gutaussehend. Mit seinem Freund Dr. Reiter besucht er Madame und ihre Tochter, die offiziell als Nichte ausgegeben wird, um das Alter der Mutter zu kaschieren. Beim Teetrinken soll eigentlich der Nachlaß von Peters Vater besprochen werden, tatsächlich aber denken alle Beteiligten nur an Sex. Als Dr. Reiter und Yvette gegangen sind, verführt Madame den überrumpelten Peter. Während sie ihn zu angeln versucht, um ihr künftiges Leben finanziell abzusichern, hat sich Yvette in Peter verliebt und will ihn heiraten. Sie lädt ihn zu einem Discobesuch ein. Doch Peter ist ein Draufgänger und macht sich in eindeutiger Absicht an Yvette heran. Sie jedoch will echte Zuneigung von Peter spüren, bevor sie nachgibt. Auf einem Happening in einem Museum für moderne Kunst kommen sich die beiden erneut näher. Peter beginnt zu ahnen, daß auch er sich in Yvette verliebt hat. Inzwischen verführt Madame in der Hoffnung auf einen neuen Geldgeber Dr. Reiter. Peter hat Yvette mit nach Hause genommen. Schon bald sind die beiden übereinander hergefallen. Als Peter eine Heirat ablehnt, stürzt Yvette wütend davon und fährt durch die nächtlichen Straßen. In ihrer WG findet sie ihre bekifften Mitbewohnern, wodurch sich ihre Wut nur noch mehr steigert. Doch ihr väterlicher Liebhaber Dr. Fink bringt sie auf die rettende Idee: Geschickt spielt sie Peter zunächst einen Haschischrausch vor. Dann simuliert sie auf einer dekadenten Party ein laszives Weib, das die "freie Liebe" voll auslebt. Peter ist schockiert. Ein falscher Selbstmordversuch Yvettes überrumpelt ihn endgültig: Er wird sie nun doch heiraten.