Das Ende des Regenbogens
BRD 1979
Uwe Frießner
Drehbuch

Uwe Frießner

Kamera
Frank Brühne

Ausstattung
Edwin Wengoborski

Schnitt
Stefanie Wilke 

Ton
Karl-Heinz Laabs

Musik
Alexander Kraut, Klaus Krüger, Miachael Nuschke, Matthias Kaebs 

Darsteller
Thomas Kufahl (Jimmi), Slavica Rankovi!!c (Gabi), Henry Lutze (Bernie), Udo Samel (Dieter), Heinz Hönig (Jörg), Sabine Baruth (Monika)

Produktionsfirma
Basis-Film Verleih GmbH, Berlin / Westdeutscher Rundfunk (WDR), Köln

Produzent
Clara Burckner

Produktionsleitung
Gudrun Ruzicková

Erstverleih
Basis-Film Verleih GmbH, Berlin

Format
16mm - Blow Up 35mm, 1:1,66, Eastmancolor

Prüfung
109 min., 1195m (16mm) / 2987m (35mm)
51084, 24.10.1979, ab 12, ff.

Prädikat
besonders wertvoll

Preise
Deutscher Filmpreis 1980: 
Filmband in Silber für Produktion, Filmband in Gold für Darstellung (an Thomas Kufahl)
Preis der Deutschen Filmkritik 1980

Uraufführung
21.09.1979, Hamburg (Filmfest)

Quellen
siehe allgemeiner Hinweis

Zusammenstellung CK, 12.03.00

Materialien
Projektseiten: Renate Jost

Gespräch mit Uwe Frießner im Presseheft vom Basis Filmverleih , (125KB, PDF-Datei)

Blickpunkt 4 / 1984, S. 40-41 , (264KB, PDF-Datei)

Frankfurter Rundschau, 12.11.1979 , (88KB, PDF-Datei)

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.1.80 , (76KB, PDF-Datei)

Der Spiegel, 12.11.1979 , (122KB, PDF-Datei)

FSK Urteil , (47KB, PDF-Datei)

Süddeutsche Zeitung, 2.12.1979 , (97KB, PDF-Datei)
 
 

Inhalt
"Jimmi lebt von kleinen Diebstählen und ist ,Stricher'. Ihm gehört nur das, was er auf dem Leib trägt. Nicht einmal einen Ausweis besitzt er. Wie der Junge in der dem Film zugrunde liegenden authentischen Geschichte gerät er zufällig an eine Wohngemeinschaft von Studenten. Einer von ihnen übernimmt so etwas wie eine Vater- und Mutterrolle. Er hilft ihm, einen Ausweis zu beschaffen und versucht, einen Job für ihn zu finden. Der aus allen herkömmlichen Bindungen entwurzelte Jimmi hat aber große Schwierigkeiten bei den einfachsten Ordungszusammenhängen. Die theoretischen Vorstellungen von Solidarität und Hilfe zur Selbsthilfe sind für ihn viel zu abstrakt und fern. Ein Diebstahl aus der Haushaltskasse etwa, für die Mitglieder der Wohngemeinschaft ein Sakrileg, ist für Jimmi nur die beim Wort genommene praktische Solidarität. Für kurze Zeit bekommt er sogar einen Job, den er aber nach wenigen Tagen wieder verliert, weil er unfähig ist, die Kontinuität und Konzentration einzubringen, die die Tätigkeit erfordert. Nach dem schnellen Mißerfolg seines Versuches mit dem ordentlichen Leben, kommt es, eigentlich aus einem Zufall heraus, zu einem Diebstahl mit Gewaltanwendung bei der Großmutter seiner Freundin."
Josef Schnelle, in: film-dienst Nr. 22, 1979