Alice in den Städten
BRD 1973/74
Wim Wenders

Drehbuch
Wim Wenders

Kamera
Robby Müller

Schnitt
Peter Przygodda

Ton
Martin Müller

Musik
Chuck Berry, Can, Canned Heat, Deep Purple, Count Five, The Stories, Gustav Mahler

Darsteller
Rüdiger Vogler (Philipp Winter), Yella Rottländer (Alice van Damm), Lisa Kreuzer (Mutter, Lisa van Damm), Edda Köchl (Angela in New York), Ernst Boehm (Verlagsagent), Sam Presti (Autoverkäufer)

Produktionsfirma
Produktion 1 im Filmverlag der Autoren (PIFDA 1), München; für WDR, Köln

Produzent
Joachim von Mengershausen

Produktionsleitung
Peter Genée, Veith von Fürstenberg

Erstverleih
Filmverlag der Autoren GmbH und Co. KG, München

Aktueller Verleih
Basis-Filmverleih, Berlin

Format
16mm - Blow Up 35mm, 1:1,37, s/w

Prüfung
112 min., 3060m
46502, 18.04.1974, ab 6, ff.

Prädikat
besonders wertvoll

Preis
Preis der deutschen Filmkritik 1974

Uraufführung
03.03.1974, ARD
17.05.1974, München (Türkendolch)

Quellen
siehe allgemeiner Hinweis

Zusammenstellung CK, 12.03.00

Materialien

Projektseiten: Bettina Nebel

Rezeptionsweisen und Pressestimmen

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 5.3.1974 , (87KB, PDF-Datei)

Süddeutsche Zeitung, 5.3.74 , (39KB, PDF-Datei)

Der Tagespiegel (Berlin), 22.1.1989 , (42KB, PDF-Datei)

Inhalt
"Der Journalist Felix soll eine Reportage über die amerikanische Landschaft machen. Aber Felix wird mit dem Land nicht fertig, von Motel zu Motel verschlägt es ihm immer mehr die Sprache. Er kehrt ohne Bericht, aber mit einer Vielzahl von Polaroidfotos zu seinem New Yorker Verleger zurück und beschließt, nach Deutschland heimzufliegen. Am Kennedy-Airport trifft er eine junge Deutsche mit ihrer achtjährigen Tochter, Alice. Felix verbringt die Nacht mit der Mutter. Am nächsten Morgen ist sie verschwunden. Auf einem Zettel bittet sie Felix, das Mädchen mit nach Amsterdam zu nehmen, sie würde einen Tag später nachkommen. Dort warten Felix und Alice vergeblich auf sie.

Sie machen sich beide auf die Suche nach Alices Großmutter, von der es nichts gibt, als das Bild eines Wohnhauses. Keinen Ortsnamen, keine Straße. Auf einer abenteuerlichen Irrfahrt durch das Ruhrgebiet entwickelt sich zwischen Felix und Alice ohne viel Dialog, in Gesten und Blicken, ein sprachloses Einverständnis und Zuneigung. Als sie die Suche nach Alices Familie schon aufgegeben haben, findet die Polizei die Mutter in München. Beide fahren mit der Eisenbahn gemeinsam dorthin. Felix wird ein Buch schreiben, vielleicht. Alice weiß nicht, was sein wird."
(Werbematerial des Filmverlags der Autoren GmbH)