Fesseln spürt, wer sich bewegt
BRD 1981/82
Thomas Carlé

Drehbuch/Kamera/Schnitt
Thomas Carlé

Ton
Dietmar Klein

Musik
Klaus, der Geiger
Kölner Straßenmusikanten

Sprecher
Thomas Carlé

Produktionsfirma
Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb), Berlin

Produzent
Thomas Carlé

Produktionsleitung
Hans W. Müller

Erstverleih
Thomas Carlé, Frankfurt am Main

Aktueller Verleih
Thomas Carlé Filmproduktion, Frankfurt am Main

Format
16mm (von S8mm, 16mm und Video umkopiert), 1:1,37, s/w

Länge
67 min., 735m

Uraufführung
23.04.1982, Frankfurt (Berger 177)

Quellen
siehe allgemeiner Hinweis

Zusammenstellung CK, 12.03.00

Materialien

Projektseiten: Nina Lehmann, Boris Reifschneider

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.4.82 , (28KB, PDF-Datei)

Frankfurter Rundschau, 28.4.1982 , (20KB, PDF-Datei)

Presseheft (150KB, PDF-Datei)

Zeitungsartikel TAZ 1982 zum Anti-Startbahn Filmfestival

Zeitungsartikel Stadtmagazin 1982

Inhalt
"Die beiden Filmemacher lebten im Spätsommer '81 im Hüttendorf, das aus Protest gegen die Startbahn West errichtet wurde. Sie beschrieben die unterschiedlichen Motivationen der Startbahngegner. Zu Wort kommt u.a.: ein Vogelkundler, dem es um die Erhaltung des ökologischen Gleichgewichts geht, eine junge Frau, die aus dem Erziehungsheim kommt, einen Selbstmordversuch hinter sich hat und für die das Dorf zur zweiten Heimat wird, ein "Punk", der es schlicht "dufte" findet im Dorf zu leben und einige Hausfrauen, die zwar mangelnde Hygiene im Hüttendorf bemängeln, sich dadurch jedoch nicht davon abhalten lassen, für die Demonstranten zu kochen. Während der Dreharbeiten stand plötzlich der Tag der Räumung vor der Tür und die Filmemacher wurden ganz unvermittelt zu Chronisten der Ereignisse. Viele Aufnahmen entstanden inmitten der Polizeiketten und konnten so authentisch die Gewalteskalation festhalten."
(Presseinfo)