Das Leben ist eine Baustelle
BRD 1995-97
Wolfgang Becker

Drehbuch
Wolfgang Becker, Tom Tykwer

Kamera
Martin Kukula

Ausstattung
Claus-Jürgen Pfeiffer

Schnitt
Patricia Rommel

Ton
Wolfgang Schukrafft

Musik
Jürgen Knieper, Christian Steyer

Darsteller
Jürgen Vogel (Jan Nebel), Christiane Paul (Vera), Ricky Tomlinson (Buddy), Armin Rhode (Harry), Martina Gedeck (Lilo), Rebecca Hessling (Jenni), Christina Papamichou (Kristina), Meret Becker (Moni), Richy Müller (Theo), Heino Ferch (Supermarktleiter)

Produktionsfirma
X Filme Creative Pool GmbH, Berlin / Westdeutscher Rundfunk (WDR), Köln / Arte, Straßburg

Produzent
Stefan Arndt

Produktionsleitung
Mathias Schwerbrock

Erstverleih
Senator Film Verleih GmbH, Berlin

Aktueller Verleih
Senator Film Verleih GmbH, Berlin

Format
35mm, 1:1,85, Eastmancolor

Prüfung
116 min., 3176m
76971, 03.03.1997, ab 12, ff.

Prädikat
wertvoll

Preise
IFF Berlin 1997: Lobende Erwähnung der Jury
Preis der deutschen Filmkritik 1997
Deutscher Filmpreis 1997:
Filmband in Silber für die Produktion, Filmband in Gold für den besten Darsteller (an Jürgen Vogel)

Uraufführung
22.02.1997, IFF Berlin (Wettbewerb)

Quellen
siehe allgemeiner Hinweis

Recherche CK, 16.03.00

Materialien

Projektseiten:

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.2.97 , (100kb, PDF-Datei)

Süddeutsche Zeitung, 19.3.97 , (147kb, PDF-Datei)

Die Zeit, 21.3.97 , (116kb, PDF-Datei)

Der Spiegel, Nr.12, 17.3.97 , (196kb, PDF-Datei)

 

Inhalt
"In Berlin muß man mit seiner großen Liebe zusammenprallen. Sonst kann es sein, daß man ihr niemals begegnet. Genau das passiert Jan Nebel: Auf dem Weg von einem verkorksten One-night-stand zur Nachtschicht im Fleischhof wird er am Rande einer Randale von Vera über den Haufen gerannt. Und ehe er sich versieht, hat er zwei Zivi-Fahnder umgehauen. Dabei hatte er der schönen Unbekannten, mit der er jetzt durch die Hinterhöfe flüchtet, nur helfen wollen.

Die Nacht hat Folgen für Jan: Job weg und eine saftige Geldstrafe. Und Vera ist verschwunden. Dafür lernt Jan Buddy, einen Alt-Rock'n Roller kennen, der auch im Fleischhof gefeuert wurde. Buddy verspricht einen neuen Job aufzutreiben.
Bei seiner Schwester Lilo, in deren enger Wohnung Jan schon viel zu lange provisorisch wohnt, legt sich ihr Freund Harri ständig mit ihm an. Immerhin kann er sich mit Jenni, seiner kleinen Nichte, verbünden.

Und dann stirbt Jans Vater, unerwartet, einfach so, beim Essen vorm Fernseher. Jan entdeckt den Toten bei einem Pflichtbesuch. Die Tristesse, aus der sich sein Vater verabschiedet hat, läßt Jan erschrecken.

Auf der Suche nach Arbeit geht zunächst alles schief, aber zwischen Jan und Buddy wächst ein Vertrauen, das beiden Mut macht.

Als Jan schließlich Vera wiedertrifft, verstärkt sich das Gefühl, daß sie genau der Mensch ist, der in seinem Leben bisher gefehlt hat. Jan und Vera könnten ein Traumpaar sein. Doch ihr Glück ist fragil."
(Presseheft Senator Film Verleih)