Das Mädchen Rosemarie

BRD 1958
Rolf Thiele

Drehbuch
Erich Kuby, Rolf Thiele, Jo Herbst, Rolf Ulrich

Kamera
Klaus von Rautenfeld

Bauten
Wolf Englert, Ernst Richter

Schnitt
Lisbeth Neumann

Ton
Erwin Schänzle

Musik
Norbert Schultze

Darsteller
Nadja Tiller (Rosemarie), Peter van Eyck (Fribert), Carl Raddatz (Hartog), Gert Fröbe (Generaldirektor Bruster), Hanne Wieder (Marga), Mario Adorf (Horst), Jo Herbst (Walter), Werner Peters (Nakonski), Karin Baal (Do), Horst Frank (Student)

Produktionsfirma
Roxy-Film GmbH, München

Produzent
Luggi Waldleitner

Erstverleih
Neue Film Verleih GmbH, München

Aktueller Verleih
Stiftung Deutsche Kinemathek, Berlin

Format
35mm, 1:1,37, s/w

Prüfung
101 min., 2756m
17673, 18.08.1958, ab 18, nff.

Preise
IFF Venedig 1958: Pasinetti-Preis
IFF Mar del Plata 1959: Regiepreis (an Rolf Thiele)
Preis der Deutschen Filmkritik 1958 (an Hanne Wieder)

Uraufführung
25.08.1958, Venedig (IFF)

Quellen
siehe allgemeiner Hinweis

Zusammenstellung CK, 16.03.00

Materialien

Projektseiten:

Inhalt
"1957 wurde in Frankfurt/Main die stadtbekannte ,Lebedame‘ Rosemarie Nitribitt ermordet. Zu ihren Kunden hatten angeblich auch prominente Industrielle gehört. Die Affäre Nitribitt schlug hohe Wellen, blieb aber unaufgeklärt. Der Journalist Erich Kuby verarbeitete den Stoff zu einem Drehbuchentwurf, der einen der umstrittensten und erfolgreichsten Filme der fünfziger Jahre inspirierte. Unter der sorgfältigen Regie Rolf Thieles, von satirischen Songs über Wirtschaftswunder und Remilitarisierung begleitet, glossiert der Film in einer Mischung aus Persiflage, Kabarett und Morität die Doppelmoral der bundesdeutschen Gesellschaft der Wiederaufbauzeit."
(Lexikon des internationalen Films)