Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo
BRD 1980/81
Ulrich Edel  

Drehbuch
Hermann Weigel (nach dem gleichnamigen Buch, aufgeschrieben nach Tonbandprotokollen von Kai Hermann und Horst Rieck)

Kamera
Justus Pankau, Jürgen Jürges (begonnen)

Ausstattung
Rainer Schaper, Holger Scholz

Schnitt
Jane Seitz

Ton
Lothar Mankewitz

Musik
Jürgen Knieper

Darsteller
Natja Brunkhorst (Christiane), Thomas Haustein (Detlef), Jens Kupahl (Axel), Reiner Wölk (Leiche), Jan Georg Effler (Bernd), Christiane Reichelt (Babsi), Daniela Jaeger (Kessi), Kerstin Richter (Stella), Peggy Bussieck (Puppi), Kerstin Malessa (Tina), Bernhard Janson (Milan), Cathrine Schabeck (Linda)

Produktionsfirma
Solaris-Filmproduktion GmbH, Berlin / Maran Film GmbH & Co. KG, Geiselgasteig / Popular-Film, Stuttgart / CLV-Filmproduktions GmbH, Berlin / Süddeutscher Rundfunk (SDR), Stuttgart

Produzent
Bernd Eichinger, Hans Weth

Produktionsleitung
Harald Muchametow, Sabine Eichinger

Erstverleih
Neue Constantin Film GmbH & Co. Verleih KG, München

Format
35mm, 1.1,66, Eastmancolor

Prüfung
137 min., 3763m / 131 min., 3590m
52233, 18.03.1981, ab 16, ff.

Prädikat
wertvoll

Preise
Goldene Leinwand 1981
IFF Montréal 1981: Zuschauerpreis

Uraufführung
02.04.1981, Wiesbaden (Walhalla), Aachen (Bavaria)

Quellen
siehe allgemeiner Hinweis

Zusammenstellung CK, 17.03.00

Materialien

Projektseiten:

Süddeutsche Zeitung, 3.4.81, (139kb, PDF-Datei)

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 4.4.81, (134kb, PDF-Datei)

Die Zeit, 3.4.81, (167kb, PDF-Datei)

Frankfurter Rundschau, 6.4.81 , (120kb, PDF-Datei)

Inhalt
"Berlin - Gropiusstadt 1975.
Die 13jährige Christiane lebt in dieser trostlosen Hochhaussiedlung in zerrütteten Familienverhältnissen. Eines abends nimmt ihre ältere Freundin Kessi sie zum ersten Mal in die Diskothek ,,Sound'' mit. Dort nimmt Christiane ihren ersten Trip, da sie sich unsicher fühlt und dazugehören will. Der Anblick des ersten bewußtlosen Fixers, der auf der dreckigen Toilette der Diskothek liegt, ist für sie ein Schock.

Bald muß sie feststellen, daß fast alle ihre neuen Freunde Heroin spritzen. Ihre Mutter will die Veränderungen, die mit Christiane vorgehen, gar nicht so genau wahrnehmen. So verbringt sie immer mehr Zeit mit ihrer neuen Clique. Jetzt ist sie jedes Wochenende im ,,Sound''. Sie verliebt sich in Detlef. Nach einem Konzert snieft Christiane zum ersten Mal Heroin. Von da an ist der Weg zur ersten Spritze nicht mehr weit. Sie erkennt die Gefahr nicht und glaubt, sich unter Kontrolle zu haben. Es kommt so weit, daß nicht nur Detlef, sondern auch sie selbst auf dem Strich anschaffen gehen muß. Mehrere ihrer Freunde sterben durch die Droge. Das Leben wird für Christiane und Detlef zum Alptraum. Ihre Körper verfallen immer mehr. Als Christiane sieht, wie Detlef mit einem Freier schläft, rastet sie aus. Aber das ist noch lange nicht das Ende..."
(Werbematerial des Constantin Filmverleihs)